Wertevermittlung beginnt schon in jungen Jahren

Kinder, die geliebt werden, werden Erwachsene, die lieben. So lautet ein indischer Spruch, der die Wertevermittlung in jungen Jahren befürwortet. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Dies ist das deutsche Gegenstück. was also Kinder lernen, das behalten sie für das gesamte Leben. Vor allem, wenn es um die Vermittlung von Werten geht, kann man als Eltern nicht früh genug damit beginnen.

Sankt Martin als Vorbild für Nächstenliebe im Kindergarten

Alljährlich laufen die Kindergärtenmit den Kleinsten den Martinszug. Der heilige Sankt Martin gilt als Vorbild für Nächstenliebe. Wenn jemand in Not ist, so muss man helfen, selbst wenn man nicht viel hat. Gerade in einer Zeit, in der jeder unzufrieden ist und immer mehr haben möchte von allem, ist es wichtig, den Kindern zu zeigen,dass es nicht selbstverständlich ist, dass es uns gut geht, sondern dass es viele Menschen auf der Welt gibt, die wesentlich weniger besitzen, als wir. Manche Menschen müssen sogar Hunger leiden. Wenn die Kinder dies verstehen, was schon im Alter von drei Jahren möglich ist, dann ist ein wichtiger Wert vermittelt, nämlich der der Nächstenliebe und der Hilfsbereitschaft.

Eltern sind in Sachen werte große Vorbilder

Wenn die Kinder dieses Wissen erlangt haben, muss es durch die Eltern vorgelebt werden. Die Werte werden vom Nachwuchs nämlich nicht akzeptiert, wenn die Vorbilder, also die beiden Eltern, sich nicht danach richten. Wenn zum Beispiel eine alte Frau auf dem Gehsteig mit ihrem Rollator stürzt und man läuft als Mutter oder Vater mit seinem Kind tatenlos an ihr vorbei, dann kann das Kind den Wert der Hilfsbereitschaft und Nächtenliebe nicht lernen. Haben Eltern vielleicht die richtige Erziehung ihrer kleinen Kinder verpasst, so kann man bei Jugendlichen schwer diese Grundsteinlegung und Wertevermittlung nachholen, denn diejungen Jahre sind die prägendsten. Helfen kann hier vielleicht ein Psychologe, wie etwa Torsten Wulff (http://www.torstenwulff.org/). Manchmal ist es sogar für die Eltern eine Hilfe und ein Grund für das Umdenken, wenn sie sich zwar spät aber dennoch für bestimmte Werte interessieren durch ihre Kinder.