Weiterbildungen für Bauarbeiter

Handwerker werden händeringend gesucht. Viele junge Menschen möchten lieber studieren – und da immer mehr von ihnen das Abitur erlangen, schreiben sie sich zu Tausenden in den Universitäten und Fachhochschulen des Landes ein, während Betriebe keine Auszubildenden finden. So sitzen die Schulabgänger in überfüllten Hörsälen und träumen von einem Bürojob, obwohl viele von ihnen mit einem handwerklichen Beruf vermutlich glücklicher wären. Und diese sind so sicher wie kaum ein anderer Job: Bauarbeiter, Elektriker und Gärtner werden immer gebraucht. Wer seinen Meister macht und einen eigenen Betrieb führt, verdient nicht einmal zwingend weniger als Akademiker. Und auch, dass Handwerksberufe von Seiten der Bildung nur geringes Ansehen haben, ist nicht ganz richtig. Auch hier gibt es viele Fortbildungen und Schulungen, die absolviert werden können oder müssen.

Die Bedienung einer großen Förderanlage beispielsweise setzt technisches Verständnis und vor allem ein vorausschauendes Denken und Handeln voraus. Die Sicherheit für sich selbst und andere steht an erster Stelle und muss mit Hilfe von Bediener- und Sicherheitsschulungen regelmäßig aufgefrischt werden. Wer beispielsweise eine Arbeitsbühne von Arbeitsbühnen Seeger ( http://www.seeger-arbeitsbuehnen.de/) bedienen möchte, muss eine Sicherheitsschulung absolvieren, die mit einer Sicherheitskarte (SYSTEM-CARD) nachgewiesen wird und EU-weite Gültigkeit besitzt. Wer großes Gerät fährt, hat große Verantwortung – und das setzt auch einen gewissen Menschenverstand sowie die Fähigkeit, immer wieder Neues zu lernen, voraus.

Besonders, wer im Handwerk aufsteigt und seinen eigenen Betrieb führt, muss selbstverständlich auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse haben, wissen, wie er ein Gewerbe anmeldet und steuerrechtlich führt, muss Mitarbeiter führen und einen Überblick über Gewinne und Verluste haben. Und vor allem: Wer im Handwerk beginnt, hat die Option, auf jeden Fall eines Tages sein eigener Chef zu sein – das ist in vielen Angestelltenverhältnissen eher die Ausnahme, es sei denn, man macht sich selbstständig mit einer eigenen Unternehmensidee. Handwerker werden immer nachgefragt – vor allem diejenigen, die gut ausgebildet sind und sich durch Fortbildungen und Weiterbildungen, auch fernab der einfachen Sicherheitsschulung weitergebildet haben. Wenn die jungen Leute diese Optionen beachten, könnte Europa einem Fachkräftemangel in Ausbildungsberufen entgehen.