Umweltzonen in Europa

Endlich Urlaub! Raus aus dem Alltag und rein ins Vergnügen. Was gibt es da schöneres als eine Fahrt ins Blaue? Es muss ja schließlich nicht immer ein Langstreckenflug sein. Italien, England, Dänemark und und und, die europäischen Nachbarn haben viel zu bieten. Also Koffer packen, ab ins Auto und los geht’s!

Länder wie Italien, England oder Dänemark haben genau wie viele andere Länder aber nicht nur in kultureller Hinsicht viel zu bieten, sondern sind auch beim Thema Umweltschutz aktiv. Dieselpartikelfilter ist hier das Stichwort oder, genauer gesagt: Umweltzone. Die gibt es mittlerweile nämlich in vielen Ländern Europas – und wer darauf nicht in Form eines Partikelfilters vorbereitet ist, endet bei seiner Fahrt ins Blaue schnell in einer Sackgasse: „Einfahrt verboten“ heißt es dann in vielen Städten und Regionen!

Zehn EU-Länder planen Umweltzonen oder haben sie bereits eingeführt – und es werden immer mehr. Ziel der Länder ist es, die Luft- und damit die Lebensqualität ihrer Bürgerinnen und Bürger dauerhaft zu verbessern. Denn vor allem in Großstädten und vielbefahrenen Regionen hatte die Belastung durch den sogenannten Feinstaub längst die Schmerzgrenze überschritten. Und das stinkt nicht nur, sondern gefährdet auch die Gesundheit: Feinstaub in hohen Konzentrationen verkürzt die Lebenserwartung nachweislich.

Die Autoindustrie reagierte darauf, unter anderem mit der serienmäßigen Einführung des Dieselpartikelfilters. Dieses kleine Multitalent filtert mit seinen feinen Kanälen mehr als 98 Prozent aller Partikel aus den Abgasen heraus und sorgt somit für eine weit geringere Feinstaubbelastung. Während Neuwagen automatisch mit der Filter-Technologie ausgestattet sind, können ältere Fahrzeuge hier leicht nachrüsten: Der Einbau eines Partikelfilters ist nicht teuer und wird seit einigen Jahren sogar steuerlich gefördert.

Und wenn man ihn dann hat, den Dieselpartikelfilter, gibt es wirklich kein Halten mehr. Denn für Fahrzeuge „mit Filter“ heißt es auch in Europas Umweltzonen „Herzlich Willkommen“. Einer Fahrt ins Blaue steht also nichts mehr im Wege. Und mal ehrlich: Im Endeffekt profitieren wir doch alle davon. Europa soll schließlich sauber bleiben!