Medizinische Grundversorgung in Deutschland

Viele schimpfen über Deutschland: Schlechtes Wetter, eine große Koalition, bei der nichts vorangeht, die Berge an Bürokratie, viel zu wenig Kitas, zu wenig Lehrer in einigen Städten, zu viele in anderen, soziale Ungleichheit. Diese Liste ließe sich kontinuierlich fortführen, wenn man es darauf anlegt. Doch wieso nicht auf die positiven Dinge schauen, die in unserem Land möglich sind? Freie Meinungsäußerung, Wahlrecht, Gleichbereichtigung von Frauen und Männern, die zwar noch nicht gegeben ist, aber an der gearbeitet wird. Und vor allem: eine flächendeckende gesetzliche Krankenversicherung.

In vielen Ländern Europas oder in Amerika sind Geringverdiener nicht nur arm, sondern sie haben auch bei der medizinischen Grundversorgung schlechte Karten. Sie gehen kaum zum Arzt, weil sie sich nicht einmal Antibiotika geschweige denn eine Behandlung leisten können. Sie sterben früher oder liegen der ohnehin armen Familie auf der Tasche, weil sie nicht mehr arbeiten gehen können. In Deutschland wird gemeckert, dass man die Keramik-Füllungen selbst zahlen muss, wenn man gesetzlich versichert ist. Aber die Grundversorgung ist gegeben, beispielsweise in der Zahnmedizin: Die Entfernung von Karies wird behandelt und das Ausfallen des Zahns dadurch verhindert. Vielleicht nicht mit dem besten Material, aber Menschen in anderen Ländern wären froh, wenn sie überhaupt eine Füllung bekämen oder die Chance auf das Überleben des Zahns hätten.

Bei einer Zahnzusatzversicherung, die sich zumindest der Durchschnittsverdiener in Deutschland leisten kann, werden viele Zusatzleistungen in der Zahnmedizin zum Großteil oder ganz übernommen, wie etwa professionelle Zahnreinigungen oder Implantate.
Natürlich lässt sich einiges aussetzen an der Krankenkassengesellschaft, aber es ist besser geregelt als in vielen anderen (westlichen) Ländern, das sollten wir nicht vergessen. Und wenn Sie nun beim Lesen des Textes plötzlich Zahnschmerzen bekommen haben sollten, oder über eine Keramik-.Füllung oder ein Implantat nachdenken, wenden Sie sich doch einfach an einen Zahnarzt Ihrer Wahl (beispielsweise Dr. Radmacher in Mannheim, http://www.zahnraum.de/) und lassen sich über Ihre Möglichkeiten beraten, die über die medizinische Grundversorgung hinausgehen. Und freuen Sie sich, dass Sie in einem Land wie Deutschland leben, in dem man sich über so viele First-World-Problems richtig schön aufregen kann.