Erziehung zum Umgang mit neuen Medien

Schon die Kleinsten im Kindergarten wissen heute, dass man mit dem Finger über das Display eines Smartphones streichen muss, um dort etwas zu bewegen. Der Umgang mit den modernen Medien ist für die gerade heranwachsende Generation eine Selbstverständlichkeit. Die Medien bieten für diese Zielgruppe sicherlich viele Vorteile, aber es gibt auch Risiken und richtiggehende Gefahren, über die sich viele Eltern und Pädagogen gar nicht recht im Klaren sind. Deswegen gibt es Kurse und Aufklärungsvorträge zu genau diesem Thema.

Damit Kinder nicht auf falsche Seiten kommen

Ein Tablet, ein Handy oder ein Computer zu Hause hat grundsätzlich für Heranwachsende zwei Funktionen: Zum einen die Informationsbeschaffung und zum anderen den Spaß. Da muss zum Beispiel als Schüler ein Referat über die Amsel vorbereitet werden. Über diverse Suchmaschinen finden die Kleinen auch schnell, was sie brauchen. Der Computer ersetzt das Nachschlagewerk aus Papier. Über die Suchmaschinen können die Kids allerdings auch auf Seiten gelangen, die nicht für Minderjährige bestimmt sind. Mit speziellen Einstellungen sollten die Eltern dies effizient verhindern.

Spaß darf nicht Ernst werden

Neben der Bildung ist der zweite Punkt ist der Spaß und die Unterhaltung. Angefangen von Super Mario bis hin zu spielen mit Biene Maja und Prinzessin Lillifee gibt es heute für jeden kindlichen Geschmack das passende Spiel. Die Eltern sollten den Konsum aber im Auge behalten. Unter der Woche sollten die Kinder auf das Vergnügen der Videospiele verzichten, da wissenschaftlich nachgewiesen wurde, dass dies die Konzentration in der Schule negativ beeinflussen kann. Ein anderes Ziel sind die sozialen Netzwerke. Auf Facebook hat früher oder später jeder sein Profil und chattet und postet und liked nach Herzenslust. Hier gibt es aber die Gefahr, dass sich fremde Menschen mit Minderjährigen verabreden wollen oder Informationen einholen wollen für kriminelle Handlungen. Auch schlecht gesinnte Schulkameraden könnten negative Äußerungen posten, die dann in den Suchmaschienen erscheinen. Viele wollen diese Google Einträge löschen, was aber nicht immer so einfach möglich ist. Am besten man bespricht diese wichtige Thematik ausreichend mit seinem Nachwuchs und schließt vorab auch die eigenen Bildungslücken zu dem Thema.