Deutschland wird immer älter

Der demographische Wandel schreitet unaufhaltsam voran und so legt die Bevölkerungsprognose eine zukünftige Entwicklung hin zur Seniorengesellschaft nahe. Es ist das Versäumnis der Politik, diese Veränderungen frühzeitig zwar erkannt, aber bis heute nicht adäquat darauf reagiert zu haben. Man muss sich einmal vergegenwärtigen, dass jeder zweite Bundesbürger im Jahr 2006 noch jünger als 42 Jahre gewesen ist, im Jahre 2025 hingegen wird jeder zweite älter als 47 Jahre sein. Diese Entwicklung ist in den neuen Bundesländern noch dramatischer, denn hier beträgt die Zahl 53 Jahre.

Die Auswirkungen einer immer älter werdenden Gesellschaft werden für uns alle früher oder später spürbar sein. Seniorengerechtes Wohnen wird im Zuge dieser Entwicklung einen immer höheren Stellenwert erlangen. Wohnungen und Wohn Einrichtungen müssen auf die speziellen Bedürfnisse von älteren Menschen Rücksicht nehmen. Die Deutsche Annington ist mit ihren bewährten Konzepten Vorreiter (siehe auch http://www.deutsche-annington-auszeichnungen.de/), wenn es um seniorengerechtes Wohnen geht. Das Leben und speziell auch das Zusammenleben in den Städten und Gemeinden werden sich durch den rasant fortschreitenden Altersprozess erheblich verändern.

Obwohl das Bewusstsein für den unausweichlichen demographischen Wandel mittlerweile vorhanden scheint, fehlt es jedoch vielerorts an entsprechenden kommunalpolitischen Schlussfolgerungen und überzeugenden Handlungskonzepten aus dieser Entwicklung heraus. Der verdoppelte Anteil hochbetagter Personen der über 80 jährigen wird das Gesicht westdeutscher, aber besonders ostdeutscher Städte verändern. Die deutsche Annington hat sich ihrer Verantwortung für ein seniorengerechtes Wohnen frühzeitig gestellt und somit die Zeichen der Zeit erkannt.

Altersgerechte Infrastruktur-und Wohnangebote müssen ausgebaut und optimiert werden, um einem höheren Betreuungs-und Pflegeaufwand gerecht zu werden. Auch in der Erwerbswelt müssen sich die Wirtschaft und die Firmen auf eine immer älter werdende Belegschaft einstellen. Die Zahl junger Menschen im Alter von 16-24 Jahren wird um rund 2 Millionen zurückgehen, wodurch der qualifizierte Nachwuchs für den Arbeitsmarkt fehlt. Der Fachkräfte Mangel ist heute schon in einigen Branchen akut. Auch die Gesundheitspolitik kann die Augen nicht weiter verschließen und wird sich der neuen Entwicklung stellen müssen.

Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de